Die Wiener Volksoper

„Über 150 Sänger
95 Orchestermusiker
64 Chorsänger
über 100 Tänzer
4 Genres
1.000 Überraschungen
und nur 1 Haus!“

hiermit wirbt die Volksoper, das zweitgrößte Opernhaus Wiens. Aufführungen von Operetten, Opern, Musicals und Ballett finden dort in regelmäßigen Abständen statt.

Die heutige Volksoper wurde im Jahr 1989 als „Kaiser-Jubiläums-Stadttheater“ eröffnet, in welchem vorerst ausschließlich Sprechstücke aufgeführt wurden. Erst ab 1903 kamen auch Opern und Singspiele auf den Spielplan. 1904 wurde aus dem Stadttheater die heute bekannte Volksoper.

Auf drei Ebenen finden 1335 Zuschauer platz, welche während der Aufführungen Künstler aus aller Welt bestaunen können.

Während unseres Aufenthaltes in Wien wurde die Oper „Die Räuber“ aufgeführt. Bei „Die Räuber“ handelt es sich um das erste veröffentlichte Drama von Friedrich Schiller, welches Guiseppe Verdi vertonte und 1847 als Oper uraufführte.

Darin geht es um zwei Brüder, die von ihrem Vater ungleich behandelt werden, sodass der Geliebte Sohn zum selbstverliebten Draufgänger wird, der Ungeliebte jedoch zum verbitterten Taugenichts. Dies führt dazu, dass Letzterer eine Intrige gegen seinen Bruder einfädelt, worauf sein Bruder im Glauben beim Vater in Ungnade gefallen zu sein ein Räuberhauptmann wird. Auch seine Geliebte Amalia fällt den Konflikten zwischen den Brüdern zum Opfer. Die Handlung endet deshalb unweigerlich in einer Katastrophe.

Auf uns wirkte die Inszenierung neuartig und kreativ. Alexander Schulin brachte viele neue Elemente ein, die das Stück visuell und auditiv neu umsetzen. So beginnt das Stück beispielsweise damit, dass ein Cellist alleine auf der Bühne ist und ein Solo spielt. Dies ist für die Oper eher untypisch, da die Instrumentalisten in diesem Stück nicht im Orchestergraben sind, sondern aktiv auf der Bühne mitwirken.

Da die Oper modern inszeniert und an die heutige Zeit angepasst ist, fällt es dem Zuschauer leicht, Gesang und Schauspiel aufzunehmen und damit die Handlung nachzuvollziehen. Damit wird die Thematik auch jungen Zuschauern zugänglich gemacht.

Wir können es Gleichaltrigen empfehlen, den Besuch dieser Oper zu wagen, um sich davon überzeugen zu lassen, dass Oper nicht automatisch trockene oder langatmige Inszenierung bedeutet.

Christopher, Maren, Paula

(Bild: © Bwag/Wikimedia)

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